3 Gedanken zu „Das eSociety Bodensee 2020 Logo – entwickelt in einem Crowdsourcing Wettbewerb

  1. Christoph

    Für ein Hochlohnland wie die Schweiz wirklich eine spannende Möglichkeit u. billig an relativ gute Resultate zu kommen. Ethisch finde ich die Nutzung solcher Plattformen kritisch – da eine weitere Branche (Design) aus der Schweiz verdrängt wird. Ich finde es kritisch, wenn Hochschulen auf diesem Weg vorangehen, insbesondere sie solche Berufe auch ausbilden.

    Antwort
    1. Hans-Dieter Z. (@hdzimmermann)

      Hallo
      Vielen Dank für Ihren Kommentar Christoph – der allerdings etwas einseitig und sehr plakativ ist, so wie man es von der Outsourcing Diskussion kennt – die Welt ist nicht nur Schwarz und Weiss. Gerade in der letzten Woche habe ich selbst das Thema im Rahmen eines Workshops zum Thema Crowdsourcing mit dem Vertreter einer klassischen Agentur diskutiert. Es gibt eine Reihe von Aspekten:
      In der Graphikbranche gibt es seit jeher Freelancer, die an Aufträge kommen müssen, heute via Onlineplattformen, und zwar ohne grossen Aufwand und global.
      Es ist davon auszugehen, dass diese Plattformen eher zusätzliches Geschäft für die Branche generieren als den Agenturen substantiell Geschäft wegnehmen: Viele Projekte würde wohl nie mit einer klass. Agentur abgewickelt werden; so auch ganz klar in unserem Fall. Und klar ist auch, solche Plattformen sind etwas wie ein ‚Spotmarkt‘ für Einzelaufträge, die schnell abgewickelt werden sollen. So können z.B. auch Leerläufe in Agenturen überbrückt werden.
      Bis auf weiteres werden wohl komplexe Projekte kaum über solche Plattformen abgewickelt werden können, auch ist eine langfristige und ganzheitliche Kundenbetreuung nicht möglich.

      Die Onlinemedien führen selbstverständlich zu Strukturveränderungen, alle Player müssen ihre Rollen neu finden, was nicht immer einfach ist. Sie einfach zu negieren hält die Veränderungen nicht auf.
      Es gäbe noch viel zum Thema zu sagen.

      Antwort
  2. Michael über Logoerstellung

    Ich verfolge die Diskussion zum Crowdsourcing-Thema im Netz ebenfalls schon eine ganze Weile. Man wird hier keinen Konsens finden, da schlicht und ergreifend unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen und das Internet derzeit die Design-Branche gehörig durcheinanderwirbelt. Freelancer, die sich auf die Veränderungen einstellen und Ihre Arbeitsweise anpassen werden sicherlich davon profitieren. Ich sehe es so wie Hans-Dieter, viele der ausgeschriebenen Projekte, gerade im Bereich Logoerstellung würden nie und nimmer bei einer der großen Agenturen landen.

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