Aus der Gesellschaft – Für die Gesellschaft

Workshop – Fachvorträge – Praxisbeispiele

Vom 25.-26. Juni 2014 fand die Tagung Offene gesellschaftliche Innovation in Vaduz statt. Im Mittelpunkt standen konkrete Beispiele der offenen gesellschaftlichen Innovation sowie die erste öffentlche Vorstellung der TosiT – The open societal innovation toolbox.  

IMG_20140626_094738Die öffentliche Veranstaltung Offene gesellschaftliche Innovation in Vaduz wurde am 25.06.2014 mit einem Workshop eröffnet, an dem knapp 20 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz teilnahmen. Die Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und der Wirtschaft – insbesondere von regionalen Start-ups – sowie aus dem Non-Profit-Bereich.

In einem gemeinsamen Brainstorming wurden 10 Prinzipien offener gesellschaftlicher Innovation erarbeitet. Die Ergebnisse wurden gesammelt und strukturiert und werden im Rahmen des geplanten Handbuchs  – eines der zentralen Ergebnisse des Projekts eSocety Bodensee 2020 – aufbereitet und Ende des Jahres öffentlich zur Verfügung gestellt.

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Jan vom Brocke mit den Ergebnissen des Brainstormings

Am 26.06.2014 startete die öffentliche Tagung mit einer Eröffnungsrede und der Projektvorstelltung durch Prof. Dr. Jan vom Brocke und Dr. Hans-Dieter Zimmermann (Präsentation vom Brocke/Zimmermann).

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Eingangs (Foto oben) stellt Jan vom Brocke die Vision einer eSociety für das Jahr 2020 vor. Er zeigte deutlich die Innovationskraft der Region auf, wies aber auch auf die Herausforderungen in der Region hin.

Hans-Dieter Zimmermann (Foto unten) stellt im Eröffnungsvortrag das Forschungsprojekt vor. Er knüpfte an das Innovationspotential der Region Bodensee an und verwies auf ein erste Projekt aus dem Jahr 1994, in dem einer der ersten regionalen und grenzüberschreitenden elektronischen Marktplätze im Sinne der Agora aufgebaut wurde.

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Prof. Dr. Dennis Hilgers vom Institut für Public und Nonprofit-Management (PNP) der Keppler Universität Linz schlug in seiner Keynote-Präsentation mit dem Titel Citizensourcing, Open Government und Open Innovation einen Bogen von der Schuldenkrisen als Innovatoren für gesellschaftliche und verwaltungstechnische Reformen zum Open Government: „Open Government beginnt damit, die richtigen Fragen zu stellen„.

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(Präsentation Hilgers)

Nach der Mittagspause wurden in zwei parallelen Tracks Beispiele der offenen gesellschaftlichen Innovation vorgestellt und präsentiert.

Stephan Schweiger und Christof Brockhoff stellten den Ideenkanal vor: Vom Träumen zum Tun.  (Präsentation Brockhoff/Schweiger / Flyer Ideenkanal).

Parallel dazu wurde von Juan Pablo Lovato, E-Government Schweiz, Projektleiter Open Government Data, die Open Government Data Strategie Schweiz präsentiert.

Anschliessend stellten Manfred Walser und Ulrich Radzieowski das Walgau Wiki vor: Web 2.0-Anwendungen für die Regionalentwicklung am Beispiel des Walgau Wiki. 

Roman Kohler präsentierte zwei konkrete Beispiele aus der Stadt St. Gallen:  Behördenkommunikation und Bürgerbeteiligung am Beispiel zweier Grossprojekte  (Präsentation Kohler). Die Präsentation beruht auf der Masterarbeit Bauliche Grossprojekte zwischen Protest und Akzeptanz von Roman Kohler.

 

Als Höhepunkt des Nachmittags wurde dann die TosiT – THE OPEN SOCIETAL INNOVATION TOOLBOX  von Dr. Oliver Müller vorgestellt (Präsentation Müller).

“Zielgruppen sind Politik, Verwaltung und öffentliche Organisationen. Jeder der die Gesellschaft vorrantreiben möchte.” so Oliver Müller.

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Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Podiumsdisskussion mit den Teilnehmern Jörn von Lucke (Moderation), Stephan Schweiger, Ideenkanal, Matthias Bruellmann, Schweizrische Bundeskanzlei, und Sven Lässer, Fachstelle E-Government Fürstentum Liechtenstein. Das Panel diskutierte die Frage „Wie weiter?„. Die Teilnehmer betonten die Wichtigkeit, Ideen und Gedanken in Köpfe der Menschen bringen, um Innovationsprozesse zu fördern. Offenen gesellschaftliche Innovation ist eher als zusätzliche Initiative zu verstehen, der bestehende Strukturen und Prozesse nicht verändert, sondern vielmehr erweitert. Ebenfalls wurde es als wichtig bewertet, dass existierende Projekte systematisch evaluiert werden müssen, um deren Wirksamkeit zu verstehen.

Jörn von Lucke schloss anschliessend die Veranstaltung mit einer Zusammenfassung ab.

Auch via Social Media wurde die Veranstaltung begleitet. Eine Zusammenfassung findet sich hier.

(ergänzt 8.7.2014) 

 

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